Azure-Kosten sparen – die effektivsten Maßnahmen
Wer in Azure arbeitet, hat viele Möglichkeiten, Kosten zu senken, oft ohne großen Aufwand. Einer der wichtigsten Schritte ist das richtige Dimensionieren von Ressourcen. Viele VMs und Datenbanken sind größer als nötig. Kleinere Größen reichen oft völlig aus.
Autoscaling hilft ebenfalls enorm. Statt Server dauerhaft in einer bestimmten Ressourcenkonfiguration laufen zu lassen, passt Azure die Leistung automatisch an. Wenn wenig los ist, werden Ressourcen reduziert und man zahlt weniger. Steigt die Last, skaliert Azure automatisch hoch. Einfach, flexibel und kostensparend.
Ein weiterer Hebel sind Azure Functions. Azure Functions sind kleine Stücke Code, die nur dann laufen, wenn sie gebraucht werden. Man muss dafür keinen Server betreiben, nicht patchen, nicht hoch- oder runterfahren, Azure übernimmt alles automatisch. Sie kosten nur etwas, wenn sie wirklich ausgeführt werden. Das macht sie ideal für APIs, Hintergrundjobs oder Event‑Verarbeitung – komplett ohne Leerlaufkosten.
Auch Reservierungen bringen viel, wenn klar ist, dass eine VM oder Datenbank dauerhaft benötigt wird, spart eine 1‑ oder 3‑Jahres‑Reservierung oft über 50 %. Für kurzfristige oder flexible Aufgaben helfen Spot‑Instanzen, die extrem günstig sind.
Zu guter Letzt lohnt ein Blick auf Storage. Selten genutzte Daten können ins Archive‑Tier verschoben werden, alte Snapshots oder unbenutzte Disks sollten regelmäßig gelöscht werden.
Mit diesen wenigen Maßnahmen lassen sich Azure‑Kosten schon deutlich reduzieren. Darüber hinaus bietet das Azure Well‑Architected Framework viele weitere Best Practices, um Workloads noch effizienter, stabiler und kostengünstiger zu betreiben.