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Warum sich ein genauer Blick auf ihre Microsoft Lizenzen jetzt lohnt

Warum sich ein genauer Blick auf ihre Microsoft Lizenzen jetzt lohnt

Ab dem 1. Juli 2026 nimmt Microsoft umfassende Anpassungen bei Lizenzen und Preisen vor. 

Betroffen sind nahezu alle Microsoft‑365‑Pläne - von den Business‑Paketen über Enterprise‑Lizenzen bis hin zu Frontline‑Modellen. Für viele Unternehmen ist dies die deutlichste Veränderung seit Jahren.

Auch wenn der Stichtag noch etwas entfernt scheint: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich mit den Auswirkungen zu beschäftigen und mögliche Handlungsoptionen zu prüfen.

 

Was ändert sich konkret?

Microsoft erhöht die Listenpreise für zahlreiche Microsoft‑365‑Abonnements. Die neuen Preise greifen bei Neuabschlüssen sowie bei Vertragsverlängerungen ab dem 01.Juli.2026
Bestehende Verträge laufen bis zum jeweiligen Renewal noch zu den aktuellen Konditionen weiter.

Je nach Lizenz liegt die Erhöhung im ein- bis zweistelligen Prozentbereich, in einzelnen Fällen deutlich darüber. 
Besonders betroffen sind gängige Pläne wie Microsoft 365 E3, E5, Business Standard oder Frontline‑Lizenzen.

 

Mehr Funktionen, aber nicht automatisch mehr Nutzen

Parallel zu den Preisanpassungen erweitert Microsoft den Funktionsumfang der bestehenden Lizenzpakete. 

Themen wie Security, Geräte‑ und Identitätsverwaltung, sowie KI‑gestützte Copilot‑Funktionen werden stärker in die Basislizenzen integriert.

Das bedeutet:
Viele Funktionen, die bisher separat lizenziert wurden, sind künftig bereits enthalten. 

Ob diese Mehrwerte für Ihr Unternehmen relevant sind, hängt allerdings stark von Ihrer aktuellen Nutzung, Sicherheitsarchitektur und IT‑Strategie ab.

Gerade deshalb lohnt sich ein genauer Blick – denn nicht jede Organisation profitiert automatisch von jeder Erweiterung.

 

2026 als Chance – nicht nur als Kostenfaktor

Microsoft verfolgt mit den Änderungen einen klaren Kurs: weg von vielen Einzel‑Add‑ons, hin zu stärker integrierten Plattform‑Lizenzpaketen. 

Für Unternehmen kann das eine gute Gelegenheit sein, die eigene Lizenzlandschaft zu vereinfachen und zu konsolidieren.

Typische Fragen die man sich dabei stellen sollte:

  • Ist ein Wechsel von E3 plus Add‑ons zu E5 oder sogar E7 wirtschaftlich sinnvoll?
  • Lohnt sich der Schritt von Business Standard zu Business Premium?
  • Wie vorbereitet ist die Umgebung auf Copilot und KI‑gestützte Funktionen?
  • Welche Lizenzen werden tatsächlich genutzt – und welche nicht?
     

Der 1. Juli 2026 ist damit ein wichtiger Stichtag, aber kein Grund zur Hektik. 

Wer sich frühzeitig mit den Änderungen auseinandersetzt, kann Kosten steuern, Komplexität reduzieren und mehr Nutzen aus bestehenden Microsoft‑Investitionen ziehen.

Kontaktperson

Nicolas Wegmann

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