News

Jetzt die Weichen stellen für ein stressfreies Jahresende im SAM

Jetzt die Weichen stellen für ein stressfreies Jahresende im SAM

Q4 wird im Software Asset Management im Sommer entschieden, nur merken es viele zu spät.

Wenn Verträge hektisch verlängert werden, Lizenzdaten unklar sind und Audits Druck machen, ist das selten ein Dezember-Problem. Es ist die Folge fehlender Vorbereitung.

Der Sommer bietet genau die Phase, die im Tagesgeschäft oft fehlt: Ruhe, Fokus und strategischen Spielraum. Wer diese Zeit richtig nutzt, schafft Transparenz, stärkt seine Verhandlungsposition und senkt nachhaltig Kosten.
Die folgenden fünf Themen entscheiden darüber, ob Ihr Jahresende kontrolliert oder chaotisch wird.

1. Vertragsverlängerungen strategisch vorbereiten, statt hektisch verhandeln

Wer erst im Q4 reagiert, hat schon verloren.

Die meisten großen Verträge (Microsoft, SAP, Oracle etc.) laufen zum Jahresende. Ohne Vorbereitung entsteht ein klassischer Nachteil: fehlende Verhandlungsbasis.

Was jetzt wirklich zählt:

  • Laufzeiten, Kündigungsfristen und Auto-Renewals aktiv prüfen
  • Nutzungsgrad vs. Lizenzbestand analysieren
  • Vertragsoptionen hinterfragen (Cloud-Shift, Downsizing, Alternativen)
  • Klare Verhandlungsstrategie definieren (Ziele, Schmerzpunkte, Limits)

Typischer Fehler: Verträge werden „verlängert wie im Vorjahr“ – obwohl sich Nutzung und Bedarf längst verändert haben.

Ihr konkreter Nutzen:

  • Messbar bessere Konditionen
  • Vermeidung langfristiger Kostenfallen
  • Verhandlungsstärke durch belastbare Daten

2. Lizenzdaten konsolidieren – sonst entscheiden Sie im Blindflug

Schlechte Daten sind einer der größten versteckten Kostentreiber im SAM.

Viele Unternehmen arbeiten mit fragmentierten, veralteten oder widersprüchlichen Lizenzdaten. Das Ergebnis: Unsicherheit und teure Fehlentscheidungen.

Was jetzt sinnvoll ist:

  • Bereinigung von Dubletten und Altbeständen
  • Verknüpfung von Verträgen, Lizenzen und Installationen prüfen
  • SaaS-Accounts auf inaktive Nutzer analysieren
  • Datenquellen kritisch bewerten (CMDB, Einkauf, SAM-Tools)

Realität: Viele Organisationen wissen nicht genau, ob sie über- oder unterlizenziert sind.

Ihr konkreter Nutzen:

  • Klare Fakten statt Annahmen
  • Höhere Audit-Sicherheit
  • Grundlage für belastbare Reports und Entscheidungen

3. Nutzungsdaten endlich nutzen – nicht nur sammeln

Daten ohne Entscheidungen sind wertlos. Nutzungsdaten sind in vielen Unternehmen vorhanden, werden aber kaum konsequent ausgewertet.

Jetzt konsequent angehen:

  • Nutzung vs. Lizenzmodell analysieren
  • Shelfware identifizieren (ungenutzte Lizenzen)
  • Konkrete Maßnahmen ableiten:
    • Downgrades
    • Reharvesting
    • Kündigungen

Einer der häufigsten Effekte: 10–30 % Einsparpotenzial, das schlicht ungenutzt bleibt.

Ihr konkreter Nutzen:

  • Schnelle, messbare Kosteneffekte
  • Starke Argumentationsbasis gegenüber Fachbereichen
  • Bessere Entscheidungen bei Verlängerungen

4. SAM-Prozesse stabilisieren – statt operativem Chaos

Tools lösen keine Probleme, Prozesse schon.

Viele SAM-Initiativen scheitern nicht an Technologie, sondern an fehlenden, unklaren oder inkonsistenten Prozessen.

Darauf sollten Sie sich konzentrieren:

  • Klare Rollen und Verantwortlichkeiten (RACI) definieren
  • Kritische Prozesslücken schließen:
    • Joiner / Mover / Leaver
    • Beschaffung
    • Stilllegung
  • Tool-Nutzung hinterfragen (z. B. Matrix42, ServiceNow)
  • Schnittstellen zu IT, Einkauf und Finance schärfen

Typisches Muster: Gute Tools, aber inkonsistente Nutzung.

Ihr konkreter Nutzen:

  • Weniger manuelle Fehler
  • Höhere Effizienz im Tagesgeschäft
  • Skalierbares, belastbares SAM

5. Jahresend-Reporting und Audits jetzt vorbereiten

Audit-Stress entsteht nicht im Audit, sondern davor.

Audits und Jahresend-Reviews kommen selten überraschend. Unangenehm werden sie nur, wenn die Vorbereitung fehlt.

Was Sie jetzt vorbereiten sollten:

  • Compliance-Status für kritische Vendoren bewerten
  • Audit-Dokumentation strukturiert vorbereiten
  • KPIs definieren:
    • Compliance-Quote
    • Nutzungsgrad
    • Einsparungen
  • Management-taugliches Reporting entwickeln

Wer jetzt vorbereitet, vermeidet hektisches „Firefighting“ im Dezember.

Ihr konkreter Nutzen:

  • Souveräne Audits statt Drucksituationen
  • Klare Kommunikation gegenüber Management
  • Höherer Reifegrad Ihrer Organisation

Executive Take-away: Worauf es jetzt wirklich ankommt

Top 3 Prioritäten:

  1. Verträge datenbasiert vorbereiten
  2. Lizenz- und Nutzungsdaten bereinigen
  3. Konkrete Optimierungsmaßnahmen umsetzen

Die größten Risiken bei Nicht-Handeln:

  • Unvorteilhafte Vertragsverlängerungen mit langfristiger Kostenwirkung
  • Fehlentscheidungen aufgrund schlechter Daten
  • Steigender Audit-Druck und Compliance-Risiken

Fazit: Der Sommer entscheidet über Ihr SAM-Jahresende
Der Sommer ist keine ruhige Phase im Software Asset Management, er ist die strategisch wichtigste.

Wer jetzt strukturiert handelt, gewinnt:

  • bessere Verträge
  • mehr Transparenz
  • geringere Kosten
  • weniger Stress im Q4

Wer abwartet, reagiert und zahlt dafür.

Nächster Schritt: Wo steht Ihr SAM aktuell?

Wenn Sie wissen möchten,

  • wie gut Ihr Unternehmen auf das Jahresende vorbereitet, ist
  • wo konkrete Einsparpotenziale liegen
  • und wo Risiken schlummern

unterstützen wir Sie mit einem kompakten SAM Optimization Workshop.

  • Klarer Status quo
  • Konkrete Handlungsempfehlungen
  • Sofort umsetzbare Optimierungen
Kontaktperson

Yvonne Niemeyer

Yvonne Niemeyer

Teile diese News