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Weniger Komplexität, mehr Plattform – Red Hats neue OpenShift Strategie

Weniger Komplexität, mehr Plattform – Red Hats neue OpenShift Strategie

Auf dem Red Hat Summit 2026 in Atlanta hat Red Hat mehrere neue Ansätze vorgestellt, die besonders für Unternehmen mit wachsender Hybrid IT und steigenden Lizenzkosten relevant sind. 
Im Mittelpunkt steht weiterhin die klare Weiterführung einer plattformzentrierten Subscription-Logik rund um OpenShift, welche Virtualisierung, Container und AI Workloads konsistent unter einem Lizenzmodell zusammenführt. 

Ein zentraler Ansatz ist die Konsolidierung von Virtualisierung und Cloud Workloads: Mit OpenShift Virtualization positioniert Red Hat eine Alternative zu klassischen VM Stacks, bei der bestehende virtuelle Maschinen und moderne containerisierte Anwendungen parallel auf derselben Plattform betrieben werden können.
Für Unternehmen bedeutet das weniger getrennte Lizenzinseln und deutlich bessere Auslastung bestehender Ressourcen. 

Darüber hinaus wurde der Fokus auf AI fähige Infrastruktur innerhalb bestehender Subscriptions verstärkt. 
Neue Integrationen (z. B. mit NVIDIA) sowie Updates der Red Hat AI Plattform zeigen, dass AI Workloads künftig kein separates Lizenzthema mehr sein sollen, sondern direkt auf der bestehenden Infrastruktur aufgebaut werden können. Dadurch lassen sich neue Anwendungsfälle erschließen, ohne zusätzliche komplexe Lizenzmodelle einzuführen. 

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die stärkere Ausrichtung auf Nutzungsbasierung und Flexibilität: Red Hat treibt Modelle voran, bei denen sich Subscriptions stärker an tatsächlichen Workloads, Knoten oder Kapazitäten orientieren. Ziel ist es, Unternehmen mehr Transparenz über ihre Kosten zu geben und gleichzeitig die Skalierung, etwa in Hybrid  oder Multi Cloud Umgebungen, zu vereinfachen. 

Zusammengefasst zeigt der Summit klar die Richtung:

  • Weg von isolierten Produkten und Einzel-Lizenzen
  • Hin zu einer integrierten Plattform mit flexiblen Subscription-Modellen

Für Unternehmen ergibt sich daraus die Möglichkeit, bestehende IT Landschaften gezielt zu modernisieren, Lizenzstrukturen zu vereinfachen und Kosten langfristig besser zu steuern.

Beispiel 1:
Kunde betreibt derzeit Virtualisierung, Kubernetes und seine AI-/ML-Tools in separaten Clustern:
 
Virtualisierung (z. B. VMware)
50 Hosts
Ø 2 CPUs pro Host
Lizenzkosten: ~3.500 € pro CPU + Support
50 × 2 × 3.500 € = 350.000 € Lizenz
Inklusive ca. 20 % Supportkosten = 420.000 €/Jahr
 
Kubernetes-Plattform
80 Worker-Nodes
Lizenz + Support: ~1.200 € pro Node
80 × 1.200 € = 96.000 €/Jahr
 
AI-/ML-Tools
10 GPU-Nodes
Lizenz + Plattformkosten: ~5.000 € pro Node
10 × 5.000 € = 50.000 €/Jahr
 
Ergibt Gesamtjahreskosten von ~566.000 €/Jahr
Hohen Betriebsaufwand
Schwache Ressourcenauslastung
Separate Vertrags-/Renewal-Prozesse
 
Vergleich mit neuer Openshift Lizensierung:
Eine Plattform: OpenShift (VMs + Container + AI)
Reduktion auf 70 konsolidierte Worker/Compute-Nodes
~2.500 € pro Node/Jahr (Subscription inkl. Support)
70 × 2.500 € = 175.000 €/Jahr
 
Bessere Auslastung
Konsolidierter Vertrags-/Renewal-Prozess
Einheitliches Betriebsmodell
AI direkt in allen Bereichen integriert

 
Beispiel 2:
Kunde betreibt 40 Nodes On-Prem mit klassischer Virtualisierung und separaten Tools
~300.000 €/Jahr
Dazu 30 Nodes in einer Public Cloud für Lastspitzen mit separater Kubernetes-Lösung
Compute: ~200.000 €/Jahr
K8s Plattform: ~50.000 €/Jahr
 
Ergibt Gesamtjahreskosten von ~550.000 €/Jahr
Durch Trennung doppelte Lizensierung
Komplexe Workload Migrationen
Kaum Transparenz über Tatsächliche Nutzung
 
Vergleich mit neuer Openshift Lizensierung:
60 Gesamt-Nodes flexibel nutzbar (statt 70 isoliert)
Ø 2.500 € pro Node/Jahr
60 × 2.500 € = 150.000 €/Jahr
+ Cloud-Infrastruktur bleibt:
~200.000 €
Ergibt Gesamtjahreskosten von ~350.000 €/Jahr

Workloads können flexibel verschoben werden
Keine doppelte Lizenzierung für Cloud & On-Prem
Bessere Nutzung von Kapazitäten (keine Überprovisionierung) 
Skalierung ohne neue Vertragslogik

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Ihre Red Hat Lizenzstrategie neu zu bewerten: 
Wir analysieren gemeinsam Ihre aktuelle Umgebung, identifizieren Konsolidierungs- und Einsparpotenziale und zeigen Ihnen, wie Sie mit den neuen Modellen maximalen Nutzen aus Ihren Subscriptions ziehen.

Kontaktperson

Nicolas Wegmann

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