Digitale Souveränität beginnt bei der Softwareauswahl
Digitale Souveränität ist längst mehr als ein Strategie- oder Compliance-Thema. Für Unternehmen wird sie zunehmend zu einem entscheidenden Kriterium bei der Auswahl, Beschaffung und Nutzung von Software, SaaS-Anwendungen, Cloud-Plattformen und KI-Lösungen.
Während häufig über Datenschutz, Cloud-Strategien oder geopolitische Risiken diskutiert wird, beginnt digitale Handlungsfähigkeit bereits deutlich früher. Sie beginnt bei der Entscheidung für oder gegen eine Softwarelösung.
Viele Unternehmen haben ihre Anwendungslandschaft in den vergangenen Jahren stark erweitert. Neben klassischen On-Premises-Lösungen kommen heute zahlreiche Cloud-Services, KI-Anwendungen und spezialisierte Fachsysteme zum Einsatz. Die Folge sind oftmals komplexe Software-Portfolios mit Redundanzen, steigenden Kosten und einer wachsenden Abhängigkeit von einzelnen Herstellern.
Wer digitale Souveränität stärken möchte, muss deshalb die Kontrolle über seine Softwarelandschaft behalten und technologische Entscheidungen aktiv steuern.